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Etikett

Mit einem Blick auf das Etikett erfahren Sie viel über die Ware die Sie in den Händen halten:

1.    Identifizierung:

Name und Anschrift des Packers, Absenders und/oder Verkäufer (kann auch eine Kodierung sein, die von amtlicher Seite vergeben oder anerkannt wurde)

2.    Art des Erzeugnisses: Verkehrsbezeichnung, also „Äpfel“ oder „Rispentomaten“ ( bei einigen Warenarten auch Name, Sorte oder Handelstyp)

3.    Ursprung des Erzeugnisses: Ursprungsland, d.h. das Land, in dem das Erzeugnis produziert wurde – Angaben zum Anbaugebiet oder nationale, regionale oder örtliche Bezeichnungen wie „Bodensee“ oder „Altes Land“ sind wahlfreie Zusatzangaben. Das Ursprungsland muss immer ausgeschrieben sein. Abkürzungen sind nur für USA erlaubt.

4.    Handelsmerkmal: Klasse (EXTRA, I oder II)

5.    Nettogewicht oder Anzahl der Früchte, Größenspanne (bspw. bei Äpfeln 75/80 mm) oder angewandter Größencode.

6.    Losnummer:

Ihr wird immer der Buchstabe „L“ vorangestellt. Die Losnummer dient der eindeutigen Rückverfolgbarkeit des Produktes.


Je nach Produkt finden Sie weitere Angaben zu:

Mindesthaltbarkeitsdatum/ Verbrauchsdatum (soweit vorgeschrieben z.B. für Fesh-Cut-Salate oder Sprossen) mit Hinweis auf die Lagertemperatur
*  Preis
/Grundpreis kann direkt auf der Ware aufgedruckt sein oder auf einem Schild neben der Ware oder am Regal. Die Zuordnung zum Erzeugnis muss eindeutig sein.
Etikett


Mit einem Klick auf das Etikett erfahren Sie, welche Information sich hinter den einzelnen Rubriken verbirgt.


Selbstverständlich wird auch unverpackte Ware, sogenannte "Lose Ware" gekennzeichnet. Dies erfolgt durch Schilder oder Tafeln.

Erfahren Sie mehr dazu durch einen Klick auf die Überschrift.

Hier muss auf einem Schild, das der Ware eindeutig zugeordnet ist, folgende Angaben gemacht werden:

1. Erzeugnis

2. Sorte (falls für das Produkt eine spezielle Vermarktungsnorm vorliegt, die dies fordert)

3. Ursprungsland

4. Klasse (falls für das Produkt eine spezielle Vermarktungsnorm vorliegt, die dies fordert)

5. Preis und Grundpreis

Behandlungsmittel (dies sind im allgemeinen Konservierungsmittel wie z.B. Wachs. Bei Zitrusfrüchten und Speisekartoffeln müssend die einzelnen Stoffe mit denen die Erzeugnisse konserviert wurden, namentlich angegeben werden).

 

LandFrau-Praxistipp:


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Tipp Seubert

Auch bei Kartoffeln lohnt sich ein Blick aufs Etikett, denn auf die Sort kommt es an!

Achten Sie auf das Etikett: Benutzen Sie für Ihr Gericht stets die passende Sorte. Meist steht im Rezept, ob festkochende, vorwiegend  festkochende oder mehlige Kartoffeln am besten geeignet sind.

Tipp Seubert

Neuigkeiten

11.01.2012
Karotten

Knackige Frische das ganze Jahr

Der Volksmund gibt ihnen viele Namen: Rübli, gelbe Rüben, Wurzeln oder Karotten - die Rede ist von dem beliebtesten Wurzelgemüse: Daucus carota, der Möhre bzw. Mohrrübe. Es gibt sie das ganze Jahr hindurch in den verschiedensten Farben und Formen: bspw. weiß, gelb, lila, orange, länglich, kegelig, kugelig oder kreiselförmig. Mehr...


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